Private Kommentare

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5 Kommentare zu Private Kommentare

  1. Mandy i. sagt:

    Schade eigentlich 😉

    Aber du hast recht. Du schreibst Dinge, die sonst nirgends geschrieben werden und das finde ich toll. Weiter so! Du solltest mutig bleiben und deine Meinung sagen. LG

  2. Romy sagt:

    Hallo,

    also ich habe einen Friseursalon & finde das Urteil des BGH richtig!

    Gerade bei Leiharbeitern und meine Friseusinnen sind alle über eine Zeitarbeitsfirma eingestellt, muss man höllisch aufpassen dass die einem nicht alle einen Krankschein ins Haus flattern lassen!!! Die Kunden kommen nunmal wie Laufkundschaft.

    Daher finde ich deinen Aufruf falsch! Es geht nicht darum jemanden besser rausschmeißen zu können, sondern darum dass die meinen Kunden die Haare schneiden sollen wenn sie nicht grade Grippe haben.

    Oder hast du vielleicht bessere Argumente?

    Romy aus Sachsen

    • admin sagt:

      Danke für deinen Kommentar.
      Ich denke, dass es sehr wichtig für diesen Blog ist. Dass auch kritische Kommentare verfasst werden.

      Leider muss ich aus deinen Äußerungen feststellen, dass du kein Vertrauen in deine Leiharbeiter besitzt. Vielleicht hast du auch gute Gründe dafür. Hair-Stylisten als Leiharbeiter einzustellen, ist schon sehr demotivierend. Ich denke, dass deine Leiharbeiter noch weniger verdienen, als wenn diese fest bei dir angestellt werden. Habe selber ein Jahr in der Verwaltung einer Zeitarbeit gearbeitet. Dort ist mir klar geworden, wir sehr die Arbeitnehmer ausgebeutet und wie Unternehmen mit viel zu hohen Preisen abgezockt werden. Zudem haben deine Leiharbeiter bestimmt einen Full-Time-Job und sind trotzdem auf Hartz 4 bzw.“ Uschi 2“ (Zitat von Volker Pispers) angewiesen. Dies bedeutet, dass man sich, obwohl man arbeitet, beim Amt erniedrigen lässt und sein ganzes Vermögen offenbaren muss. Eines kannst du mir glauben, schön ist das nicht. Habe es selber schon erlebt.

      Auf jeden Fall habe ich jetzt viele Faktoren genannt, die die Motivation deiner Leiharbeiter negativ beeinflussen. Dazu kommt dein eigener Umgang mit denen. Da kann ich mir schon vorstellen, dass du Angst vor Erkrankungen deiner Leiharbeiter hast.

      Nun kannst du für einige Faktoren nichts. Da sind politische Fehler gemacht wurden, z. B. Fehlen eines gesetzlichen Mindestlohns oder die Deregulierung der Zeitarbeit. Eines habe ich auf jeden Fall festgestellt. Je besser es den Angestellten geht, umso Motivierter sind diese und das kann ja wohl dem Unternehmen nicht schaden. Vielleicht denkst du darüber mal nach, auf Leiharbeit zu verzichten. Natürlich kann mich auch irren. Du kannst mich da gerne aufklären.

      Dir, dein Unternehmen und deinen „noch“ Leiharbeitern wünsche ich auf jeden Fall alles Gute!

      Jetzt komme ich zu den Attesten. Mein Appell an die Unternehmer, also auch auf dich, beinhaltete das Festhalten an der 3-Tages-Regel. Ich habe nichts dagegen, dass Arbeitgeber bei Verdacht auf Vortäuschung einer Krankheit, die Bescheinigung schon am ersten Tag einfordern. Nur hat das Gericht gesagt, dass kein Verdacht vorliegen muss. Das kritisiere ich!

      Hätte das Gericht klar definiert, wann ein Verdacht vorliegt, wäre dem Missbrauch von Arbeitergeberseite einen Riegel vor die Tür geschoben wurden.

  3. Romy sagt:

    Hallo Martin,

    dass meine Friseusinnen noch weniger verdienen, als wenn sie bei mir fest angestellt wären stimmt so nicht. Vertrauen habe ich in Sie, schließlich kontrolliere ich sie ja auch weitestgehend. Mit den Attesten hätte ich noch mehr Entscheidungsbefugnis, was ich gut finden würde. Spiel dich mal nicht als Robin Hood der armen Friseur-Mädels auf! Du kannst ihnen sowieso nicht helfen.

    Sie bekommen 4,36€/brutto, bei mir wären mit etwaigen Lohnnebenkosten maximal 3,70€/brutto drin. Außerdem will ich als Unternehmerin ja auch was für mich rausholen. Ich finde es doch besser, dass sie so mehr bekommen, ich sie flexibel rausschmeißen kann wenn sie nicht die Leistung bringen (was oft vorkommt) und noch etwas: WIR LEBEN in einem FREIEN Land! Jeder kann kommen und gehen wie er oder sie will; die müssen ja nicht zu mir kommen.

    Das ist nun einmal die soziale Marktwirtschaft, in der wir Gott sei Dank leben.

    Hoffe, du vestehst das…

    LG Romy

    • admin sagt:

      Hi Romi,

      ich kann dich als Unternehmerin verstehen. Allerdings wirst du mit deiner Einstellung zu deinen Fremdarbeitern und mit dem „die müssen ja nicht zu mir kommen“ (Woher sollen die das wissen, dass es bei so abläuft?) noch viele Probleme bekommen.

      Für die geringe Bezahlung kannst du nichts. Aber es ist trotzdem grausam, wie wenig in diesem Bereich verdient wird. Ich plädiere schon seit langem für die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns. Gut, deine Preise würde steigern, aber deine Kunden würden nicht wegfallen. Haare müssen geschnitten werden. Es könnte kein Wettbewerb auf Kosten der Löhne mehr geführt werden. Alle deiner Konkurrenten hätten in Sachen Lohn die gleichen Bedingungen. Ich gehe regelmäßig zum Friseur und ich hätte kein Problem 5-10 Euro mehr zu bezahlen. Die Schwarzarbeit würde auch nicht steigen. Im Gegenteil, die würde zurück gehen. Ich will gar nicht wissen, wie viele neben bei schwarz Menschen, die sonst deine Kunden wären, die Haare schneiden, um sich aufgrund des geringen Lohnes noch etwas dazu zuverdienen.

      Wenn du die aktuellen Bedingungen als soziale Marktwirtschaft verstehst, haben wir eine andere Auffassung darüber.

      Eine Marktwirtschaft, in der immer ein größerer Teil der Arbeitnehmer von seiner Arbeit nicht leben kann und auf Sozialleistungen angewiesen ist, ist nicht sozial!

      Gruß Martin

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